Die 10 Schritte zur Selbstliebe

- so stärkst du die Beziehung zu dir selbst

Selbstliebe

Vor einigen Jahren war ich sehr unzufrieden und unsicher. Ich war eifersüchtig, hatte ein geringes Selbstwertgefühl, hab mich in meinem Körper unwohl gefühlt und viel an mir gezweifelt.

Ich wünschte mir so sehr, dass ich mich endlich selbst lieben könnte. Das war es was ich wirklich wollte –meine Selbstzweifel und Ängste gegen ein strahlendes Selbstbewusstsein eintauschen. Für mehr Harmonie in meinen Beziehungen und in meinem Leben.

Irgendwann fragte mich jemand: Und was tust du aktuell dafür?

Ups. Da hat es klick gemacht. Nichts! Ich tat gar nichts dafür.

Ich saß nur traurig da und wünschte mir Veränderung, ohne selbst etwas zu verändern. Als ich das begriffen hatte und wirklich angefangen habe meine Selbstliebe aktiv zu stärken, hat sich mein Leben in wenigen Jahren um 180 Grad zum Positiven verändert.

Und du kannst das definitiv auch!

 

Vielleicht hast du dich auch schon gefragt, was Selbstliebe eigentlich konkret bedeutet und vor allem, wie du deine Selbstliebe denn eigentlich stärken kannst.

Die eigene Persönlichkeitsentwicklung ist natürlich sehr individuell und einzigartig, aber es gibt klare Schritte, die dir helfen, eine liebevolle Beziehung zu dir selbst aufzubauen.

Genauso, wie du an den Beziehungen mit anderen arbeiten und sie stärken kannst, geht das auch mit deiner eigenen.

Wenn du dich fragst, warum Selbstliebe überhaupt wichtig ist und was sich dadurch alles in deinem Leben verbessern kann, findest du hier einen ganzen Blogartikel dazu.

Hier kommen nun die 10 Schritte, wie du deine Selbstliebe wirklich stärken kannst:

Die 10 Schritte zur Selbstliebe

Schritt 1 – Wo stehst du und wo willst du hin?

 Um dich auf die Reise zu deiner Selbstliebe zu begeben ist es hilfreich, erst einmal zu wissen wo du stehst und wo du hin willst.

Werde dir klar darüber, in welchen Lebensbereichen du dir Verbesserung wünschst. Finde heraus, wo du Unzufriedenheit verspürst und warum. Und erkenne vor allem so genau wie möglich, was du möchtest.

Versuche deine Ziele positiv zu formulieren. Überlege also nicht, was du NICHT willst, sondern WAS du willst.

Somit richtest du schon mal einen inneren Kompass aus und erlangst Klarheit darüber, wer du sein möchtest und wie dein Leben aussehen soll.

Wenn du deine Ziele nicht kennst, kannst du sie auch nicht erreichen.

Schritt 2 – Die Opferrolle verlassen

Oft denken wir, andere Personen oder Umstände sind verantwortlich dafür, wie wir uns fühlen und wie unser Leben aussieht.

Weil Person XY so und so ist, kann ich nicht glücklich sein. Weil mein Chef dies tut, bin ich unzufrieden.

Mit diesem Mindset wirst du nichts verändern können, denn du machst dich abhängig von anderen und das liegt nicht in deinem Einflussbereich. Deine Gefühle resultieren allerdings nicht aus den äußeren Umständen, sondern immer aus deinen Gedanken und Bewertungen über sie.

Es ist also unumgänglich, dass du beginnst Verantwortung (nicht schuld!) für deine Gedanken, Gefühle, Worte, Entscheidungen und Handlungen zu übernehmen.

Du hast alles in deinem aktuellen Leben selbst gewählt. Deine Beziehung, deinen Job, dein Umfeld. Du hast das Steuer für dein Leben in der Hand.

Schritt 3 – Eigenverantwortung übernehmen

Der Punkt geht Hand in Hand mit dem vorherigen, aber verdient auf jeden Fall nochmal eine extra Erklärung.

Niemand ist verantwortlich dafür, dich glücklich zu machen. Nicht dein Partner, nicht deine Freunde, Familie oder Arbeitgeber.

Das mag hart klingen, aber es kann dich auch empowern, wenn du aus der Opferrolle raus kommst. Nur du selbst bist verantwortlich für dein eigenes Wohlbefinden und dein Glück.

Natürlich können andere positiv dazu beitragen und das Leben verschönern. Aber die Base schaffst du selbst.

Du wirst dein Leben und die Realität immer durch die Brille deiner Bewertungen und inneren Welt wahrnehmen. Deshalb ist es auch an dir, diese Brille neu auszurichten.

Niemand kann dich im inneren heilen oder an deiner Persönlichkeitsentwicklung arbeiten, außer du selbst.

In dem Moment, wo du das anerkennen kannst, kannst du selbst Einfluss auf dein Glück nehmen.

Achtung: Hier geht es nicht um Schuld! Wenn andere dich schlecht behandeln, du in einer toxischen Beziehung bist oder dir Gewalt angetan wurde, dann bist du daran nicht schuld. Eins meiner liebsten Zitate lautet: „Your wound is not your fault, but your healing is your responsibility.“ 

Schritt 4 – Selbstreflexion 

Wenn du bereit bist, die Verantwortung für dein Leben zu übernehmen, dann beginnt die Selbstreflexion.

Die letzten Jahre hat dein Unterbewusstsein aufgrund deiner bisherigen Erfahrungen viele Glaubenssätze und Überzeugungen über dich selbst und das Leben abgespeichert. Das ist völlig normal und hilfreich für uns.

Es kann aber sein, dass nicht alle diese Überzeugungen gut für dich sind und einem erfüllten Leben dienen, wie du es dir vorstellst.

Überzeugungen wie „Ich bin nicht gut genug.“ oder „Ich darf keine Fehler machen.“  sind sehr häufig und können dich stark blockieren, ohne dass du es überhaupt merkst.

Solange Dinge in deinem Unterbewusstsein schlummern, steuern sie dich. Sobald du sie ins Bewusstsein holst, kannst du lernen damit umzugehen, Einfluss darauf nehmen und sie nach und nach umschreiben.

Dafür ist es wichtig, dich immer wieder selbst zu beobachten, dich zu reflektieren und deine eigenen Muster zu erkennen.

Wie verhältst du dich in bestimmen Situationen, warum ist das so und wovor hast du vielleicht Angst?

Dieser Punkt ist ein tiefgründiges Thema und du wirst dein Leben lang neue Prägungen an dir erkennen.

Das ist absolut normal und in Ordnung, es geht nicht um Perfektion oder fertig werden, sondern um deinen Willen ehrlich nach innen zu blicken.

Für Impulse zum Thema Selbstreflexion kann ich dir sehr meinen Podcast Reinreflektiert empfehlen. Dort reflektieren meine Freundin Sarah und ich über viele tiefgründige Themen.

Schritt 5 – Input & Support von außen 

Seien es Bücher, Kurse, Coaching Programme. Selbstreflexion ist wie gesagt ein tiefgründiges Thema, dass nicht mal eben von heute auf morgen abgeschlossen ist.

Daher ist es unglaublich hilfreich, wenn du dir Hilfe, Input und Motivation von außen dazu holst.

Niemand kann all seine blinden Flecken selbst sehen, das ist unmöglich. Das wäre als würdest du versuchen dein eigenes Gesicht zu sehen. Dafür benötigst du einen Spiegel.

Du kannst dir Hilfe in Büchern suchen, dich mit inspirierenden Menschen umgeben oder mit Coaches oder Online Kursen tiefer an dir arbeiten.

Das wird deinen Weg zur Selbstliebe unheimlich erleichtern, denn du wirst schneller deine Muster erkennen können und wertvolle Tools an die Hand bekommen, wie du damit umgehen und wachsen kannst.

Ich selbst lese 2-6 Bücher im Monat, besuche Masterclasses, arbeite mit Coaches zusammen und nehme an Weiterbildungen und Kursen teil, um mich stetig weiter zu entwickeln. Und das obwohl ich schon seit 7 Jahren an mir arbeite.

Ich kann es also nur empfehlen, sich von Menschen unterstützen zu lassen, die schon weiter sind, als man selbst.

Wenn du das Gefühl hast, dass ein 1:1 Coaching dich weiter bringen würde, findest du hier alle Infos zu meinem Coaching Programm. Ich freue mich auf dich! 🙂

Schritt 6 – In die Umsetzung kommen

Als nächstes ist es wichtig, was du über dich lernst und die Tools die du bekommst auch wirklich umzusetzen. Du kannst hundert Bücher lesen, vom lesen alleine verändert sich nichts.

Wissen ist nur dann Macht, wenn du es auch anwendest.

Selbstliebe ist kein konkretes Ziel, dass du einmal erreichst und dann ist das Thema erledigt. Selbstliebe ist das, was du täglich tust.

Wie du mit dir sprichst, wie du dich behandelst und welche Entscheidungen du triffst.

Beginne also die Tools die du lernst, die neuen Erkenntnisse über dich auch zu nutzen und in deinen Alltag zu integrieren.

Was tust du für dich selbst, für deine Freude, deine Entspannung? Lebst du deine Werte? Wie sprichst du mit dir? 

Schritt 7 – Selbstmitgefühl & Akzeptanz

Während deiner persönlichen Weiterentwicklung wirst du immer mal wieder in alte Muster verfallen.

Zweifel werden aufkommen, negative Gefühle und Glaubenssätze, die du eigentlich schon aufgedeckt hattest. Das ist absolut normal!

Du bist ein komplexes, Menschliches Wesen und keine Maschine. Alle Gefühle gehören zum Leben dazu und es ist niemals das Ziel, nur noch erfüllt und glücklich zu sein. Das ist nicht möglich.

Im Universum herrscht das Gesetz der Dualität, wo Liebe ist, ist immer auch die Angst. Also sei nicht so hart zu dir, sprich gütig mit dir und vergib dir kleine Rückschläge.

Also nimm deine Gefühle an, lass sie da sein, gib ihnen Raum und verurteile dich nicht. Du bist nicht weniger spirituell, weil du bestimmte Gefühle fühlst. 

Du bist auf einem wunderbaren Weg und du machst das toll!

Schritt 8 – Grenzen setzen lernen

Grade in Bereichen, wo es dir vielleicht noch schwer fällt deine Bedürfnisse zu kommunizieren, darfst du nochmal genauer schauen. Ob es im Job ist, in deiner Beziehung oder in der Familie – du darfst auch Nein sagen.

Du darfst ein eigenes Wohl auch mal an erste Stelle stellen. Wenn du es nicht tust –wer dann?

Du wirst mit der Zeit merken, dass es auf dein Selbstliebe Konto einzahlt wenn du deine Bedürfnisse wertschätzt. Ein Nein zu anderen ist oft ein Ja zu dir selbst.

Auch wenn es dir anfangs schwer fällt, wirst du bei jedem Mal merken, wie gut es sich für dich anfühlt und dass andere dich nicht verurteilen oder weniger mögen, nur weil du auch auf dich selbst achtest.

Hier findest du einen ganzen Blogartikel darüber, wie du lernst, ohne schlechtes Gewissen Nein zu sagen!

Schritt 9 – Raus aus der Komfortzone 

Es gibt kaum etwas, was dein Selbstvertrauen und die Beziehung zu dir mehr stärkt, als aus deiner Komfortzone zu kommen und dich neuen Herausforderungen zu stellen.

Deine Ängste wollen dich immer davor bewahren, dass dir etwas passiert, aber dabei blockieren sie dich ziemlich.

Wenn du diese Ängste überwindest, erkennst du, wozu du alles fähig bist, was du alles meistern kannst und erweiterst die Wände deiner Komfortzone.

Jedes mal wenn du dann mal wieder an dir zweifelst, kannst du an die Momente denken, in denen du deine Komfortzone verlassen hast und dich daran erinnern, dass du mehr bist als deine Gedanken. 

Außerdem wartet außerhalb deiner Komfortzone so viel Wunderbares auf dich, es wäre einfach schade, wenn dir das entgehen würde.

Hier findest du einen ganzen Blogartikel darüber, wie du es schaffst deine Komfortzone zu verlassen.

Schritt 10 – Erkenne den Weg zur Selbstliebe als Prozess

Zu guter Letzt ist es wichtig für dich zu verstehen, dass Selbstliebe kein festes Ziel ist, dass man einmal erreicht.

In deinem Leben werden immer neue Situationen, Herausforderungen und Erlebnisse auf dich zukommen, an denen du wieder wachsen und lernen kannst.

Genauso wird es Momente geben, in denen du wieder in alte Muster verfällst oder getriggert wirst. Aber grade diese Situationen helfen dir zu erkennen, wo du noch liebevoller mit dir sein kannst.

Lass dir Zeit, sei gütig und geduldig mit dir und vertraue dem Prozess. Hol dir Unterstützung und Inspiration von Büchern, Coaches oder anderen Personen.

Du bist schon so weit gekommen und es wartet noch so viel mehr auf dich. Du kannst unglaublich stolz auf dich sein, dass du bereit und mutig genug bist, um an der Beziehung zu dir zu arbeiten.

Ich hoffe sehr, dass die 10 Schritte dir mehr Klarheit darüber gegeben haben, wie du deine Selbstliebe stärken kannst und was persönliche Weiterentwicklung wirklich bedeutet. Ich freue mich sehr deine Gedanken zu dem Artikel zu hören und mich mit dir dazu auszutauschen. Welcher der Schritte fällt dir schwer, wo bräuchtest du Unterstützung? Schreib mir gerne auf Instagram oder per Mail! Ich freue mich von dir zu hören. 🙂

Deine Caro

selbstliebe coach

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